#12von12 im oktober: geburtstag & zauberbeute

[Berlin*. Freitagabend.]

[GM, KM:] „Aber Ihr müsst uns früh wecken, damit wir dann für den kleinen Jungen das Geburtstagslied singen können!“

[folienstern:] „Machen wir. Der kleine Junge hat sich einen Herzkuchen und einen großen Kuchen gewünscht, die muss ich noch schnell backen.“

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Großer Kuchen.

[Berlin. Samstagmorgen.]

[KM:] „Ich trage den Kuchen! Oh – Mama, er ist mir abgerutscht, und jetzt sind die Streusel schief! Aber nicht mit Absicht!“

[folienstern:] „Nicht schlimm.“

[GM:] „Ich trage die Kerze.“

[folienstern:] „Oh, kleiner Junge, Du bist schon wach? Schnell wieder ins Bett, damit wir mit dem Kuchen kommen können!“

[KJ:] „Ich packe zuerst das große hier aus! Ohhhh –  ein Feuerwehrboot!“

[folienstern:] „Das hat Deine Patentante ausgesucht. Cool, dass die wusste, dass Du Feuerwehr so magst!“

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Feuerwehrboot.

[KJ:] „Und jetzt das riesige! Ooooh – eine Feuerwehrstation! Bauen wir die gleich auf?“

[GM:] „Ist das das, was er wollte**?“

[folienstern:] „Du meinst von den vier Geschenken von uns? Ja, genau.“

[KM:] „Und zum Anziehen der Feuerwehrpulli.“

[GM:] „Und was er braucht?“

[folienstern:] „Der Feuerwehrhelm.“

[GM:] „Aha …“

[KM:] „Und zu lesen? Ach, ich weiß – „Bei der Feuerwehr wird der Kaffee kalt!“

[GM:] „Ich helfe Euch jetzt noch beim Aufbauen, und dann muss ich losfahren nach Hamburg!“


[Hamburg. Samstagvormittag.]

[kneteeis:] „Das große Mädchen soll auf Gleis 8 ankommen. Allerdings mit fünf Minuten Verspätung. Guck‘, das steht da schon!“

[GJ:] „Mami! Da steht nichts von fünf Minuten Verspätung, sondern dass der Zug auf Gleis 5 ankommt!“

[kneteeis:] „Oh, dann nichts wie dahin!“

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Gleis 5.

[Berlin. Samstagvormittag.]

[KJ:] „Meine Freunde kommen jetzt zum Feiern!“

[Etwas später. folienstern:] „Wollt Ihr mal Dosen mit dem Wasserschlauch umspritzen?“

[KJ:] „Ja, aber wir bauen selber auf!“

[Besuchskind 1:] „Ich spritze!“

[Besuchskind 2:] „Jetzt ich! Oh, hier sind Pilze, machen wir eine Pilzsuppe. Also im Spiel?“

[Besuchskindmutter:] „Ach, ist das ein entspannter Kindergeburtstag hier“

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Wasserspritzen.

[Hamburg. Samstagmittag.]

[kneteeis:] „Jetzt gehen wir zuerst zu Elbenwald, da kannst Du Dir einen Zauberstab aussuchen. Und dann fahren wir nach Hause.“

[Etwas später bei Elbenwald. GM:] „Puh, ich kann mich nicht entscheiden, welchen Zauberstab ich möchte. Oder ob ich vielleicht doch etwas anderes möchte.“

[GJ:] „Mami? Mir ist schwindelig. Ich muss mich hinsetzen.“

[kneteeis:] „Echt? Ist ja auch warm hier, und Du bist wahrscheinlich noch gejetlagt. Geh‘ mal kurz raus, da ist es kühler, und da ist auch eine Bank.“

[GM:] „Könnt Ihr auf mein Gepäck aufpassen? Ich überlege inzwischen, was ich möchte.“

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Gepäck.

[Etwas später an der Alster.]

[kneteeis:] „Wollt Ihr ein Foto mit der Alsterfontäne?“

[GM, GJ:] „Jaaaa!“

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Alsterfontäne.

[Hamburg. Samstagabend.]

[kneteeis:] „Ich mache jetzt Kartoffelpuffer.“

[GJ:] „Mit Apfelmus?“

[kneteeis:] „Mit Apfelmus.“

[Etwas später. GM:] „Das Apfelmus ist ja ganz rosa!“

[kneteeis:] „Ja. Ich habe die Schalen mitpüriert, und die waren rosa.“

[GM:] „Und die Kartoffelpuffer sind total lecker. Die könntest Du auch verkaufen. Im Schwimmbad gibt es welche, die einfach nur aus einer Mischung sind, und die kosten richtig viel Geld.“

[kneteeis:] „Freut mich, dass sie Dir schmecken. Die sind aus unserem neuen Kochbuch.“


[Hamburg. Sonntagmorgen.]

[kneteeis:] „Was möchtet Ihr denn zum Frühstück?“

[GJ:] „Ich habe keinen Hunger.

[GM:] „Darf ich mir ein Käsesandwich machen?“

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Käsesandwich.

[Etwas später.]

[kneteeis:] „Darf ich Deinen Zauberstab fotografieren für den Blog?“

[GM:] „Ja, klar.“

[GJ:] „Was suchst Du denn da im Müll?“

[kneteeis:] „Die Verpackung von den Schokofröschen. Die soll auch mit aufs Foto.“

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Zauberbeute.

[Etwas später.]

[kneteeis:] „Was macht Ihr denn da?“

[GJ, GM:] „Wir machen Puzzles. Heute ist Tag des Puzzles. Die mit 100 Teilen haben wir schon fertig. Die haben aber gar keine 100 Teile, sondern 104. Das haben wir ausgerechnet. Jetzt machen wir die mit 200 Teilen. Die haben aber keine 200 Teile, sondern 204.“


[Berlin. Sonntagmorgen.]

[KJ:] „Wo ist der kleine Stuhl? Den brauche ich, ich muss eine Feuerwehr bauen!“

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Feuerwehrbau.

[KM:] „Spielen wir jetzt endlich Catan?“

[folienstern:] „Ok!“

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Catan.

[Hamburg. Sonntagmittag.]

[kneteeis:] „Helft Ihr mir beim Kuchenbacken?“

[GM, GJ:] „Okay.“

[Kurz darauf. GJ:] „Ups!“

[kneteeis:] „Mensch, großer Junge!“

[GJ:] „Das war nicht mit Absicht.“

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Nicht mit Absicht.

[Kurz darauf.]

[GJ:] „Ich rühre. Ich kann gut Teig rühren.“

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Teig,

[Hamburg. Sonntagnachmittag.]

[kneteeis:] „Jetzt müsste Opi gleich kommen. Ich stelle schon mal den Kuchen hin. Wollt Ihr auch Sahne?“

[GM, GJ:] „Ja!“

[Kurz darauf. Opi:] „Hmmm, das sieht lecker aus.“

[kneteeis:] „Der Kuchen ist aus dem neuen schwedischen Backbuch, das wir neulich geschenkt bekommen haben.“


[Hamburg. Sonntagabend.]

[kneteeis:] „Ach, war das wieder schön. Was hat Dir denn am besten gefallen, großes Mädchen?“

[GM:] „Ich fand die Tänzerinnen in den roten Kleidern am besten. Und im ersten Teil die in den lilafarbenen Kleidern.“

[GJ:] „Ich fand das Solo von Aleix Martinez am besten im ersten Teil. Und dann auch sein Pas de Deux im zweiten Teil. Und die Tänzer, die am Ende vom ersten Teil hinten auf der Bühne vorbeigegangen sind.“

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Bernstein Dances.

* Für diejenigen, die unserem Blog nicht regelmäßig folgen: Der große Junge (GJ) lebt mit seiner Mutter (kneteeis) in Hamburg und sind dieses Wochenende in New York; das große Mädchen (GM) und das kleine Mädchen (KM) leben mit dem kleinen Jungen (KJ), ihrer Mutter (folienstern) und ihrem Vater in Berlin. An diesem Wochenende ist das große Mädchen bei den Hamburgern zu Besuch. Alle Projekte, Produkte oder Veranstaltungen, die wir namentlich nennen oder verlinken, erwähnen wir, weil wir sie gut finden; wir erhalten dafür keinerlei materielle Vorteile.

** Seit letztem Jahr gibt es in Berlin Geschenke (von den Eltern) zu Weihnachten und Geburtstag nach der 4-presents-rule: „Something you want, something you need, something to wear, something to read.“ Tanten, Großeltern, Paten sind davon unberührt :).

… weitere Wochenendblogs mit mehr und weniger Bildern gibt es jede Woche bei grossekoepfe.de.

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