endlich ein neues jahr

am

[Hamburg*. Samstagmorgen.]

[kneteeis:] „So. Der große Junge ist mit seinem Vater bei den Großeltern, um den 85. Geburtstag vom Opa zu feiern. Da kann ich ganz in Ruhe alleine mit Buch frühstücken!“


[Berlin. Samstagmorgen.]

[KM:] „Sind das diese Fit-Pfannkuchen? Die schmecken etwas komisch. Nicht schlecht, aber etwas komisch.“


[Hamburg. Samstagvormittag.]

[kneteeis:] „Dann rufe ich mal Opi an, damit wir im alten Jahr noch die Online-Funktion für unsere Personalausweise freischalten.“

[Kurz darauf. kneteeis am Telefon:] „Ah, bei mir klappt es schon! Wie sieht’s bei Dir aus?“

[Opi:] „Bei mir steht ‚Onlinefunktion deaktivitert‘.“

[kneteeis:] „Mist. Dann müssen wir die bei Deinem Ausweis erst aktivieren. Meiner war ja neu, da ist das wohl automatisch so. Hast Du einen Link zu einer Seite, wo man das machen kann?“

[Deutlich später. Opi:] „Ha! Jetzt hat es geklappt!“

[kneteeis:] „Puh, das war echt nicht leicht mit der Kombi aus Webseite und App…“


[Berlin. Samstagvormittag.]

[Vater:] „Ich streiche jetzt mal das Gästezimmer.“

[folienstern:] „Okay – ich sortiere mal Bücher aus und frage kneteeis, ob sie das Zauberbuch und das Handarbeitsbuch noch haben möchte!“

[Etwas später. folienstern:] „Uff, 3 Kisten aussortiert!“


[Hamburg. Samstagspätnachmittag.]

[kneteeis:] „Jetzt fange ich mal das neue EXIT-Puzzle an. Mal gucken, ob ich das alleine schaffe…“

[Etwas später. kneteeis:] „Nee – da fehlen tatsächlich zwei Heftchen! Das gibt es ja nicht. Zum Glück gibt es die Hilfe, sonst wäre ich auf dem Piratenschiff stecken geblieben…“


[Berlin. Samstagnachmittag.]

[KM:] „Ich mache jetzt einen Riechtest! Mama, teste mich mal mit den Gewürzen!“


[Hamburg. Samstagabend.]

[kneteeis:] „Wie gut, dass wir dieses neue Mini-Raclette haben. Jetzt kann ich mir ganz alleine Raclette machen und dann eine Wunderkerze abbrennen. Aber danach gehe ich ins Bett, glaube ich. Ist mir zu knallig draußen.“


[Berlin. Samstagabend.]

[folienstern:] „Alles wieder eingeräumt! … Oh nein, das Regal ist auf einer Seite runtergekracht. Naja, bisschen wie 2022 – ein Problem gelöst und es kommen zwei neue. Dann mache ich das eben nächstes Jahr!“


[Sonntagmorgen. Kinder:] „Pfannkuchen!“


[Hamburg. Sonntagmorgen.]

[kneeteis:] „Ach, guck‘ an: Der HVV hat extra Neujahrsanzeigen geschaltet! Mal gucken, ob ich davon Fotos hinkriege…“

[Etwas später. kneteeis:] „Verflixt: Das Kleeblatt habe ich verpasst, da ist die Anzeige immer zu schnell weitegesprungen. Naja, dann eben ohne 🍀, sondern nur mit Schwein und Wundertüte!“


[Hamburg. Sonntagmittag.]

[kneteeis an Opi per Messenger:] „Ich bin erst um ’57 an der Haltestelle. Ich hatte maximal Pech mit den Anschlüssen!“

[Opi an kneteeis:] „O.K. Warte am Grab!“

[Etwas später. kneteeis:] „Was hältst Du davon, wenn wir noch das Grab von Onkel Gerhard suchen? Bei Wikipedia steht, dass das im Planquadrat AC21 sein soll.“

[Opi:] „Okay. Dann müssen wir als erstes nach Norden, über die Brücke da am Nordteich.“

[kneteeis:] „Du kennst Dich ja gut aus!“

[Opi:] „Ja, aber nicht so gut. Vielleicht zeichnest Du das Planquadrat mal in den Plan ein, damit wir uns nicht verlaufen?“

[Etwas später. kneteeis:] „Oh, dieses Arrangement sieht hübsch aus. Ich mache mal ein Foto!“

[Noch später. Opi:] „Also, selbst mit der App finden wir in dem Planquadrat nichts, oder? Entweder ist das Grab gar nicht da, oder es ist nicht mehr da.“

[kneteeis:] „Ja, schade. Ich rufe demnächst mal bei der Friedhofsverwaltung an und frage nach. Aber dafür haben wir den schönen Stein mit ENDLICH SEIN gefunden.“


[Hamburg. Sonntagnachmittag.]

[kneteeis:] „Wie gut, dass es beim Bäcker an der Bushaltestelle noch Berliner gab. Jetzt bin ich versorgt für den Neujahrsnachmittag!“


[Berlin. Sonntagabend]

[ Alle:] „Das sieht lecker aus! Gucken wir danach noch rote Bänder?“


[Hamburg. Sonntagabend.]

[kneteeis:] „So, jetzt klappe ich noch meinen neuen Kalender auf. Die Zeichnungen von Kiki sind wirklich toll geworden und passen prima zu meinen Bucket-Haikus… – Mit den Kalendern zum Aufhängen warte ich aber noch, bis der große Junge wieder hier ist…“


* Für diejenigen, die unserem Blog nicht regelmäßig folgen: Der große Junge (GJ) lebt mit seiner Mutter (kneteeis) in Hamburg; das große Mädchen (GM) und das kleine Mädchen (KM) leben mit dem kleinen Jungen (KJ), ihrer Mutter (folienstern) und ihrem Vater in Berlin. Alle Projekte, Produkte oder Veranstaltungen, die wir namentlich nennen oder verlinken, erwähnen wir, weil wir sie gut finden; wir erhalten dafür keinerlei materielle Vorteile.

Noch mehr Wochenenden mit mehr oder weniger Bildern gibt es bei den Großen Köpfen!

Wir sind übrigens auch auf Instagram – natürlich als @nichtmitabsicht.

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