urlaub auf dem darss II

am

[Wieck*. Freitagabend.]

[kneteeis:] „So, die Burger Buns sind fertig!“

[Vater:] „Die Patties sind auch fertig!“

[GJ, GM, KJ:] „Kann ich einen Hamburger?“

[folienstern:] „Wartet mal – das sieht so toll aus! Das fotografieren wir erst für den Blog: Hamburger zum Selbermachen!“


[Wieck. Samstagmorgen.]

[kneteeis:] „Okay. Ich fahre mit Opi, dem großen Jungen und dem kleinen Mädchen nach Stralsund; das große Mädchen geht mit dem Vater reiten; und die anderen machen sich einen ruhigen Tag.“

[GM:] „Und was macht der kleine Junge?“

[folienstern:] „Der bleibt hier, ich glaube, der ist ein bisschen krank. Kommst Du, dass wir auf den Markt fahren?“

[Auf dem Markt. folienstern:] „So, jetzt haben wir alles. Das war doch nett von dem T-Shirt-Verkäufer, dass er uns noch Rabatt auf das T-Shirt gegeben hat, oder?“

[GM:] „Ja. Gehen wir jetzt ins Café?“

[folienstern:] „Ja. Und danach gehen wir noch Fisch kaufen. Wollen wir uns einen Kuchen teilen? Ich hätte gerne Sanddorn.“

[GM:] „Och nee, das hatte ich neulich schon. Ich nehme den Kirschkuchen.“

[folienstern:] „Hm, soll ich mich trauen, den grünen Smoothie zu probieren?“

[GM:] „Ja!“

[Bedienung:] „Sanddornkuchen, Kaffee, grünes Smoothie und den veganen Kirschkuchen? Gerne.“

[GM:] „Was ist denn vegan?“

[folienstern:] „Ganz ohne tierische Produkte. Also ohne Ei und Butter und Milch und Honig und so.“

[GM:] „Oh. Dann probiere ich lieber nur vegetarisch aus. Ich mag nämlich Kuchen, und ohne Milch und Butter schmeckt das nicht so gut. Finde ich. Aber der Kirschkuchen ist lecker.“

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Sanddorn & grüner Smoothie.

[folienstern:] „Du kannst ja auch ausprobieren, Flexitarier zu sein. Dann können wir alle drauf achten, dass es nicht so oft Fleisch gibt, und dafür leckeres. So wie hier, Wild oder Lamm oder so, dass man weiß, dass die Tiere artgerecht gehalten worden sind.“

[GM:] „Aber manchmal steht Bio drauf, und die haben trotzdem Tiere gequält.“

[folienstern:] „Das stimmt.“

[Etwas später. GM:] „Kommst Du, Papa, wir fahren jetzt los.“

[folienstern:] „Und falls Ihr nichts findet, wo Ihr Reiten könnt, könnt Ihr ja Trampolinspringen gehen.“

[GM:] „Au ja, auf dem Riesentrampolin!“

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Hüpfen statt Reiten.

[Inzwischen im Meeresmuseum in Stralsund.]

[KM:] „Da ist ein Schiff! Können wir da rauf!“

[GJ:] „Ja los!“

[KM:] „Da kann man gar nicht richtig rauf. Nur runtergucken.“

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Auf dem Schiff – runtergucken.

[Inzwischen in Wieck.]

[folienstern:] „Oh, schön – der kleine Junge schläft und alle anderen sind nicht da – da kann ich in Ruhe Tee trinken!“

[Etwas später. KJ:] „Hallo Mama. Hamm, bitte!“

[folienstern:] „Du hast Hunger? Komm, wir gucken mal, was wir finden! Hier ist eine Wurst, möchtest Du die?“

[KJ:] „Jaaaa!“

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Hamm!

[Stralsund, Meeresmuseum. Etwas später.]

[GJ:] „Da sind Enten auf der Weltkugel!“

[KM:] „Und da ist Müll!“

[GJ:] „Da kann man lesen, wie lange es dauert, bis der Müll weg ist. Guck‘ mal: Der Autoreifen braucht über 1.000 Jahre!“

[Kurz darauf.]

[kneteeis:] „Ach: Ein Wal wiegt so viel wie 32 Elefanten.“

[GJ:] „Das sind keine 32. Das sind nur 30 – 6 mal 5.“

[KM:] „Warte, ich zähle nach… – Das sind 34!“

[GJ:] „Das kann nicht sein. Zähl‘ nochmal!“

[kneteeis:] „Bei zweien stehen noch kleine daneben – guckt mal genau hin!“

[Kurz darauf.]

[GJ:] „Hier ist ein Spiel! Können wir das spielen?“

[kneteeis:] „Moment… – Da müsst Ihr die Fauna und Flora im Meer aufbauen. Dann könnt Ihr Punkte gewinnen.“

[KM, GJ:] „Au ja!“

[Kurz vor dem Ausgang.]

[KM:] „Kommt jetzt noch der Hai?“

[kneteeis:] „Vielleicht. Guckt mal da in dem Aquarium.“

[GJ, KM:] „Da oben! Ein Hai!“

[kneteeis:] „Mist. Der ist so schnell, dass ich ihn nicht mit Euch gleichzeitig fotografieren kann.“

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Schneller Hai (nicht zu sehen).

[Etwas später in der Stadt.]

[kneteeis:] „Guck‘ mal, da ist eine Büste von Gustav Adolf.“

[GJ:] „Können wir ein Foto mit Willi Wiberg und Gustav Adolf machen? Die kommen ja beide aus Schweden!“

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Willi & Gustav Adolf.

[Wieck. Samstagabend.]

[GM:] „Mama, kann ich Dir helfen mit den Fischnuggets?“

[folienstern:] „Klar. Willst Du die alle in Mehl wenden?“

[GM:] „Okay.“

[KM:] „Ich will auch helfen!“

[GM:] „Ich helfe aber gerade!“

[folienstern:] „Wie wäre es, wenn Du dann in Ei wendest und panierst?“

[KM:] „Okay.“


[Wieck. Sonntagvormittag.]

[kneteeis:] „Heute wäre Omis 76. Geburtstag gewesen. Also fahren wir wieder in das Gartencafé in Wustrow, was sie so gerne mochte, ja?“

[Alle:] „Ja! Frühstück!“


[Wustrow. Deutlich später an der Seebrücke.]

[KM:] „Ich balanciere, ich balanciere!“

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Balancieren.

[Vater:] „Ich bleib dann mal auf dem Spielplatz, während Ihr auf den Kunstmarkt geht.“

[GM:] „Mama, guck mal, was der kleine Junge macht!! Der schafft es ganz alleine da hoch!“

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Kletterkind.

[Inzwischen auf dem Kunstmarkt.]

[folienstern:] „Der Schwertstand ist wieder da. Und dieses Mal ist da eine sehr nette Dame, die die Schwerter sogar graviert. Für das kleine Mädchen haben wir schon einen Holzsäbel gekauft.“

[GJ:] „Kann ich auch ein Schwert haben?“

[kneteeis:] „Das kannst Du von Deinem Ferientaschengeld kaufen.“

[GM:] „Ich auch!“

[folienstern:] „Das kannst Du von Deinem Ferientaschengeld kaufen.“

[KJ:] „Iss au‘!“

[GM:] „Kann ich dem kleinen Jungen ein Schwert schenken?“

[folienstern, kneteeis:] „Wow – das ist aber nett von Dir!“


[Wieck. Sonntagabend.]

[folienstern:] „Wir fahren dann mal los. Ich bin gespannt, ob wir diesmal in Zingst ein gutes Restaurant finden!“

[Vater:] „Ich auch.“

[kneteeis:] „Viel Spaß!“

[In Zingst. folienstern:] „Da hinten ist noch eine Pizzeria, lass uns die probieren.“

[Vater:] „Okay.“

[folienstern:] „Hm, ich nehme mal Pizza mit Gorgonzola und Apfel, darauf wäre ich nicht gekommen.“

[Etwas später. Vater:] „Wow, die Pizza ist richtig lecker!“

[folienstern:] „Ja, meine auch.“


[Inzwischen in Wieck.]

[GM, GJ:] „Die Pfannkuchen sind fertig!“

[kneteeis:] „Oh je – jetzt habe ich gar keine Fotos gemacht, wie Ihr gekocht habt!“

[GM:] „Dann mach‘ jetzt noch schnell Fotos, ehe wir alles aufgegessen haben!“


* Für diejenigen, die unserem Blog nicht regelmäßig folgen: Der große Junge (GJ) lebt mit seiner Mutter (kneteeis) in Hamburg; das große Mädchen (GM) und das kleine Mädchen (KM) leben mit dem kleinen Jungen (KJ), ihrer Mutter (folienstern) und ihrem Vater in Berlin. Seit zwei Wochen sind alle zusammen im Urlaub auf dem Darss. Alle Projekte, Produkte oder Veranstaltungen, die wir namentlich nennen oder verlinken, erwähnen wir, weil wir sie gut finden; wir erhalten dafür keinerlei materielle Vorteile.

… wie immer gibt es weitere Wochenendblogs mit mehr und weniger Bildern ab circa 21 Uhr bei Susanne Mierau in ihren Blog ‚Geborgen Wachsen‘.

Wir sind jetzt übrigens auch auf Instagram – natürlich als @nichtmitabsicht.

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