ein fest – oder: das drumherum

[Hamburg*. Freitagabend.]

[kneteeis:] „So, Ihr zwei. Wollt Ihr noch den Käsekuchen für das Fest morgen backen?“

[GJ:] „Es ist doch schon gleich sieben Uhr, und heute ist Logo früher!“[kneteeis:] „Ach ja. Und Ihr wolltet gerne noch den Film danach ansehen, oder?“

[GJ, GM:] „Jaaa! Bitte!“

[kneteeis:] „Darf ich denn dann den Kuchen für Euch backen?“

[GJ:] „Ausnahmsweise.“

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Film ab.

[Viel später. GJ:] „Dürfen wir jetzt noch baden?“

[GM:] „Au ja! Bitte!“

[kneteeis:] „Jetzt noch? Es ist ja schon nach neun Uhr!“

[GM, GJ:] „Bitte!!“

[kneteeis:] „Na gut. Ausnahmsweise.“

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Baden.

[Hamburg. Samstagmorgen.]

[folienstern:] „So – wie kann ich denn am besten helfen?“

[kneteeis:] „Machst Du das Bobootie?“

[folienstern:] „Klar, gerne.“

[Etwas später. folienstern:] „Hast Du eigentlich Dein Geschenk schon ausgepackt?“

[kneteeis:] „Nee – wieso?“

[folienstern:] „Das könnte ich jetzt gut gebrauchen.“

[kneteeis:] „Ach so… – Warte… – Ich mache noch ein Vorher-Nachher-Foto für den Blog.“

[folienstern:] „Dann musst Du eigentlich auch unseren WhatsApp-Dialog von letzter Woche reinschreiben, den mit der Eisschaufel.“

[kneteeis:] „Hihi, ja müsste ich…“


[Hamburg. Samstagmittag.]

[kneteeis:] „So – unsere Sachen sind alle fertig. Jetzt bin ich sehr gespannt, was die Gäste alles mitbringen. Ich mache mal ein paar Fotos…“

[folienstern:] „Von den Gästen machen wir dann aber keine Fotos, oder?“

[kneteeis:] „Auf keinen Fall. Während der Feier wird gar nicht fotografiert.“

[folienstern:] „Und was kommt dann in den Blog?“

[kneteeis:] „Naja – alles Drumherum.“


[Hamburg. Samstagabend.]

[kneteeis, beim Verabschieden eines Gastes:] „Ach Mensch – jetzt habe ich vorhin vergessen, ein Foto von den ganzen Schuhen zu machen… – Ich mache mal jetzt noch eins…“

[Gast:] „Das sieht jetzt aber gar nicht mehr so eindrucksvoll aus wie vorhin.“

[kneteeis:] „Ja, schade. Aber nicht zu ändern.“

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(Nicht mehr ganz so) Viele Schuhe.

[Berlin. Sonntagmittag.]

[folienstern:] „Kleiner Junge, kommst Du mal bitte da runter?“

[KJ:] „Auf!“

[folienstern:] „Nee, runter.“

[Vater, etwas später:] „Nee, kleiner Junge, jetzt nicht Klavierspielen, bitte. Komm da mal wieder runter.“

[KJ:] „Nein!“


[Hamburg. Sonntagmittag.]

[GJ:] „Mami? Können wir jetzt noch das Monopoly-Spiel weiter spielen, das ich mit dem größten Mädchen angefangen habe?“

[kneteeis:] „Ja, Moment… – Ach nein!“

[GJ:] „Was denn?“

[kneteeis:] „Du hast ja schon wieder die Parkstraße und die Schlossallee! Da kann ich ja nur noch verlieren!“

[GJ:] „Ich spiele auch nett!“

[kneteeis:] „Na gut – also los…“

[Einige Runden später. kneteeis:] „Ach Mensch – jetzt bin ich schon wieder auf das Feld mit der Zusatzsteuer gekommen – so wird das nie etwas. Hoffentlich komme ich in der nächsten Runde jetzt nicht auf die Schlossallee…“

[kneteeis würfelt… – kneteeis:] „Neeeeiiinnn!!!“

[GJ:] „Ach Mensch, Mama…“

[kneteeis:] „Das ist so gemein! Was schulde ich Dir jetzt?“

[GJ:] „1.400 Euro.“

[kneteeis:] „Keine Chance – Du hast gewonnen.“

[GJ:] „Wir können ja den letzten Zug rückgängig machen, und Du darfst noch einmal würfeln?“

[kneteeis:] „Das ist aber lieb von Dir. Mach‘ das doch, und dann kannst Du für mich noch weiter spielen.“

[Deutlich später. GJ:] „Ich habe trotzdem gewonnen.“


[Berlin. Sonntagmittag, etwas später.]

[folienstern:] „He, kleiner Junge, das war meine Schokoeule! Die hatte ich von meiner Freundin geschenkt bekommen!“

[KJ:] „Meiner!“

[folienstern:] „Nee, meine!“

[folienstern bekommt nichts von der Schokoeule ab.]

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Schokoeule, entwendet, ausgewickelt und geköpft.

[folienstern:] „Ach Mensch, kleiner Junge, jetzt hast Du schon wieder alle DVDs ausgeräumt. Kannst Du die bitte wieder ins Regal räumen?“

[KJ:] „Ein?“

[folienstern:] „Ja, da rein.“

[Etwas später. folienstern:] „Naja – ein Turm ist ja schon mal ein Anfang.“

[KJ:] „Meiner!“

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DVDs, halb aufgeräumt.

[Hamburg. Sonntagabend.]

[GJ:] „Mami? Darf ich jetzt noch einen Film ansehen?“

[kneteeis:] „Du darfst erstmal den Film ansehen, den das Fernsehen am Freitag gemacht hat, als bei Euch in der Schule Vorlesetag war!“

[GJ:] „Ich komme gleich…“

[Kurz darauf. GJ:] „Jetzt kann’s losgehen.“

[kneteeis:] „Hier – die haben die Aufnahmen aus Eurer Klasse mit denen von einer anderen Klasse hier in Hamburg zusammengeschnitten.“

[GJ:] „Und sie haben extra die Szene rausgeschnitten, wo ich an meinen Fingern gekaut habe!“

[kneteeis:] „Zum Glück…“


[Berlin. Sonntagabend.]

[KM:] „Ich möchte was Süßes.“

[folienstern:] „Lass uns mal erst Abendbrot essen. Wir können ja vorher noch was spielen. Wollen wir Drecksau spielen?“

[KM:] „Au ja!“

[KM, während des Spiels:] „Drecksau! Gewonnen! Schon wieder. Nochmal!“

[folienstern:] „Okay, einmal noch. Dann ist aber Schluss.“

[KM:] „Na gut. Aber ich gewinne wieder.“

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Drecksau!

* Für diejenigen, die unserem Blog nicht regelmäßig folgen: Der große Junge (GJ) lebt mit seiner Mutter (kneteeis) in Hamburg; das große Mädchen (GM) und das kleine Mädchen (KM) leben mit dem kleinen Jungen (KJ), ihrer Mutter (folienstern) und ihrem Vater in Berlin. An diesem Wochenende sind das große Mädchen und folienstern in Hamburg zu Besuch, wo am Samstag ein Fest gefeiert wird. Alle Projekte, Produkte oder Veranstaltungen, die wir namentlich nennen oder verlinken, erwähnen wir, weil wir sie gut finden; wir erhalten dafür keinerlei materielle Vorteile.

… wie immer gibt es weitere Wochenendblogs mit mehr und weniger Bildern heute Abend ab etwa 21 Uhr bei Susanne Mierau in ihren Blog ‚Geborgen Wachsen‘.

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