feiertage

[Berlin. Einen Tag vor Heiligabend. Die Berliner Familie – Mutter (folienstern), Vater, das große und das kleine Mädchen sowie der kleine Junge – bereiten alles für die Feiertage vor, an denen die Hamburger Familie – Mutter (kneteeis), der große Junge und der Vater von folienstern und kneteeis, der Opi der Kinder – nach Berlin kommen wollen.]

[Großes Mädchen:] „Mama, ich möchte am Heiligmorgen ein Heiligmorgenfrühstück machen. Mit Käsewürfelchen und rundem Schwarzbrot und Trauben und meiner Lieblingswurst.“

[folienstern:] „Oh, dann müssen wir mal sehen, ob wir das alles gekauft kriegen.“

[Kleines Mädchen:] „Und was machen wir dann am Heiligabend?“

[folienstern:] „Erst essen wir Frühstück. Dann machen wir Weihnachtslieder an und bauen den Weihnachtsbaum auf. Dann schmücken wir den Weihnachtsbaum. Und dann kommt auch schon der große Junge mit seiner Mama und Opi. Und nachmittags gehen wir in die Kirche, und wenn wir zurückkommen, klingelt die Glocke, und dann ist Bescherung.“

[GM, KM:] „Okay.“


[Heiligabend morgens.]

[GM:] „Jetzt essen wir Heiligmorgenfrühstück. Und dann machen wir Weihnachtslieder an.“

[KM:] „Und dann schmücken wir den Weihnachtsbaum und dann kommen der große Junge und seine Mama und Opi.“

[GM:] „Mama, hast Du alles für das Weihnachtsfrühstück?“

[folienstern:] „Außer der Wurst.“

[GM:] „Na gut. Guck‘ mal, ich hab ein Dreieck aus Käsewürfeln gemacht, kann das in den Blog?“

[folienstern:] „Ok. Wollt Ihr auch ein Obstmandala?“

[GM, KM:] „Och nö.“

[folienstern:] „Ach, ich mach‘ trotzdem eins.“

[GM, KM:] „Oooh, Blaubeeren. Die ess‘ ich. Und jetzt schmücken wir den Weihnachtsbaum!“


[Heiligabend mittags. Die Hamburger – kneteeis, der große Junge und Opi – sind angekommen.]

[kneteeis:] „Wann müssen wir denn los zum Gottesdienst?“

[folienstern:] „Ich denke, wir gehen am besten los, wenn das große Mädchen mit dem Rad zum Umziehen für das Krippenspiel losfährt.“

[kneteeis:] „Ist das nicht viel zu früh? Der Gottesdienst fängt doch erst um 15h an, oder?“

[folienstern:] „Ja, aber es wird sicherlich voll sein.“

[kneteeis:] „Aber vorher ist doch auch noch ein Gottesdienst, oder? Die müssen ja erst raus.“

[Vater:] „Ich bleibe mit dem kleinen Jungen hier. Der hat sowieso nichts vom Krippenspiel, und wenn wir ihn mitnehmen, haben wir und alle anderen auch nichts davon.“

[folienstern:] „Okay. Wir sind dann gegen 16:30 zurück. Passt Du auf, dass der Weihnachtsmann ins Haus kommt?“

[Vater:] „Und dann? Gibt es dann gleich Essen?“

[folienstern und kneteeis:] „Essen?! Nein! Dann klingelt erst die Glocke, dann gibt es Bescherung, und dann gibt es Essen. Das ist doch jedes Jahr so.“

[Alle außer dem Vater und dem kleinen Jungen gehen gegen 14:15 los zur Kirche. Bei Ankunft gegen 14:40 ist das untere Kirchenschiff bereits voll besetzt, kneteeis und folienstern finden aber mit dem großen Jungen und dem kleinen Mädchen auf der Empore rechts und links der Orgel Platz mit guter Sicht für die Kinder.]

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Auf der Empore.

[Nach dem Gottesdienst, in dem das große Mädchen als Hirtenjunge Samuel aufgetreten ist.]

[kneteeis:] „Wo ist denn Opi? Ach da! Opi, wo hast Du denn gesessen?“

[Opi:] „In der Sakristei.“

[kneteeis:] „Und? Konntest Du da gut sehen.“

[Opi:] „Nee. Gar nichts. Aber hören. Nur die Orgel nicht, die war zu leise.“

[folienstern:] „Ach – und bei uns direkt neben der Orgel war’s so laut, dass man nicht hören konnte, was der Nachbar singt!“

[GJ:] „Ich habe Hunger! Gibt es zuhause etwas zu essen?“

[GM:] „Nein! Zuhause klingelt erst die Glocke, dann gibt es Bescherung, und dann gibt es Essen.“

[kneteeis:] „Warte mal, ich habe hier irgendwo noch eine Tüte Gummibärchen aus der Bahn…“


[Etwas später. Die Glocke hat geklingelt, und die Bescherung ist in vollem Gange.]

[GJ:] „Da ist gar nichts mehr für mich!“

[kneteeis:] „Dann guck‘ doch mal, ob Du noch Geschenke für andere Leute findest, und bring‘ denen die.“

[Opi:] „Oder wir räumen erst einmal das ganze Papier hier auf. Früher haben wir das immer erst zusammengelegt, ehe wir das nächste Geschenk ausgepackt haben.“

[KM:] „Papa? Hast Du Batterien für meinen neuen Tiptoi?“

[GM:] „Ich hab‘ so tolle Bücher bekommen! Aber nicht das Haus von Playmobil, das ich mir gewünscht hatte.“

[folienstern:] „Du hattest doch selbst gesagt, dass ein Wunschzettel kein Bekomm-Zettel ist. Und Du hast die Erweiterung von der Kinderklinik bekommen.“

[KM:] „Ich hab‘ eine Burg bekommen! Ich hab‘ eine Burg bekommen!“

[folienstern:] „Ja, und weißt Du was? Genau die hatte ich als Kind. Und jetzt hast Du sie!“

[GM:] „Kann ich jetzt gleich die Erweiterung für meine Kinderklinik aufbauen?“

[folienstern:] „Vielleicht nach dem Essen.“

[Vater:] „Ich mache dann jetzt mal Würstchen warm.“

[GJ:] „Darf ich jetzt meine neue Pyramide aufbauen?“

[kneteeis:] „Vielleicht nach dem Essen?“

[KM:] „Wie soll denn meine neue Puppe heißen?“

[folienstern:] „Das darfst Du aussuchen.“

[KM:] „Emma vielleicht? Oh ja, meine neue Puppe heißt Emma!“

[Opi:] „Oh, der kleine Junge hat einen Keks. Darf er den?“

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Kind mit Keks.

[folienstern:] „Ja, klar.“

[KM:] „Darf ich jetzt meine Burg aufbauen?“

[folienstern:] „Vielleicht nach dem Essen?“

[GJ:] „Darf ich jetzt meine Pyramide aufbauen?“

[kneteeis:] „Nach dem Essen, okay?“

[Vater:] „Die Würstchen sind fertig!“

[Alle essen Würstchen mit Kartoffelsalat.]

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Würstchen mit Kartoffelsalat

[GJ, GM, KM:] „Dürfen wir jetzt unsere neuen Sachen aufbauen?“

[kneteeis, folienstern, Vater, Opi:] „Okay. Jetzt dürft Ihr.“


[Am nächsten Morgen gibt es Frühstück umringt von den neuen Playmobilsachen. Der kleine Junge klettern auf einen Stuhl und spielt mit der Playmobil-Burg.]

[KJ:] „Au.“

[Opi:] „Genau: Auf.“

[KJ:] „Su.“

[Opi:] „Zu.“

[KJ:] „Au. Su.“

[KM:] „Wie heißt meine neue Puppe noch mal?“

[folienstern, kneteeis:] „Emma!“

[KM zieht sich ihren neuen Wäschesack über den Kopf:] „Ich bin ein Marshmallow. Ich bin ein Marshmallow.“

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Ein Marshmallow.

[Mittags, nach einem verspielten Vormittag.]

[kneteeis:] „Kinder, es gibt Essen!“

[Alle Kinder kommen, außer dem großen Jungen, der noch an seiner Fischertechnik baut.]

[KM:] „Kann meine Puppe – wie heißt meine Puppe nochmal?“

[kneteeis, folienstern:] „Emma!“

[KM:] „Kann meine Puppe neben mir sitzen, während wir essen?“

[folienstern:] „Ja, klar.“

[kneteeis zum großen Jungen:] „Willst Du gar nichts essen?“

[GJ sagt etwas Unverständliches.]

[kneteeis:] „Hieß das Nein?“

[GJ:] „Ja!“


[folienstern:] „Jetzt fehlt uns noch ein Abschluss für den Blog.“

[kneteeis:] „Vielleicht noch die Szene, wie ich vorhin den umfallenden Tannenbaum aufgefangen habe, nachdem das große Mädchen sich darunter versteckt hatte? Da hatte ich nur keine Hand frei, um ein Bild zu machen.“

[KM:] „Darf ich jetzt etwas in der Maus-App angucken?“

[folienstern:] „Ja, okay. Darf ich vorher noch ein Foto von Deiner Puppe machen?“

[KM:] „Nein. Meine Puppe muss jetzt schlafen.“

[folienstern:] „Hm, ach so. Darf ich denn vielleicht ein Foto machen, während sie schläft?“

[KM:] „Na gut. Die ist im Spielzimmer im Doppelstockbett. Oben. Und jetzt gucke ich was in der Maus-App. [Hält Opi das Tablet hin.] Mach‘ mir mal an. Du musst Zahlen eingeben. Aber nicht zu viele!“

[Alle lachen. kneteeis:] „Dann haben wir ja unseren Abschluss.“

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Emma.

… und wie immer gibt es weitere Wochenendblogs mit mehr und weniger Bildern bei Susanne Mierau in ihren Blog ‚Geborgen Wachsen‘.

… außerdem gibt es Blogbeiträge über Weihnachten mit Kind(ern) bei Mom’s Favorites and more

 

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