angekommen, zugemacht & abgehoben

[Bengaluru*, Indien. 1:25 Ortszeit.]

[GJ:] „Mami, da gibt es Nudeln und indisches Hühnchen. Kann ich mir davon etwas nehmen?“

[kneteeis:] „Hast Du Hunger? Um diese Zeit? Klar kannst Du Dir etwas nehmen.“[Kurz darauf. GJ:] „Hmmmm, ist das lecker. Vor allem das Hühnchen!“

[kneteeis:] „Na prima. Jetzt gibt es ja wahrscheinlich erst einmal einige Zeit lang kein indisches Essen.“

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Mitternachtssnack.

[Irgendwo in der Luft. Samstagmorgen deutsche Zeit.]

[GJ:] „Ich bin schon wach. Darf ich noch einen Film auf dem ipad ansehen?“

[kneteeis:] „Meinetwegen. Ich gucke jetzt auch noch einen Film an.“

[GJ:] „Was guckst Du denn an?“

[kneteeis:] „Der Film heißt ‚Victoria & Abdul‘ und handelt von Königin Victoria und einem indischen Diener, den sie hatte.“

[GJ:] „Das passt ja gut, wo wir gerade in Indien waren.“

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Film im Flugzeug.

[Flughafen Frankfurt. 9:30 Ortszeit]

[kneteeis:] „Verflixt, jetzt sind wir echt knapp dran. Wir haben nur noch eine halbe Stunde, bis unsere Maschine nach Hamburg abfliegt. Ich hoffe, an der Sicherheitskontrolle ist nicht so eine lange Schlange.“

[GJ:] „Und was, wenn doch?“

[kneteeis:] „Dann müssen wir eine Maschine später nehmen.“

[Kurz darauf an der Sicherheitskontrolle zwischen C und A.“

[kneteeis:] „Was ist denn hier los?“

[GJ:] „Das ist eine sehr, sehr lange Schlange.“

[kneteeis:] „Das fürchte ich auch. Ich glaube, den Anschluss schaffen wir nicht.“

[GJ:] „Ich habe Durst. Hast Du etwas zu trinken?“

[kneteeis:] „Nee. Magst Du einen Traubenzucker?“

[GJ:] „Na gut.“

[Eine Stunde später. kneteeis:] „Puh, so lange habe ich hier noch nie in der Kontrolle gewartet. So ein Mist. Aber Du hast super durchgehalten. Möchtest Du Dir zum Ausgleich in der Spielzeugabteilung etwas aussuchen?“

[GJ:] „Au ja!“

[kneteeis:] „Okay, dann los. Und danach gehen wir in die Lounge und gucken, ob die uns auf die nächste Maschine buchen können.“

[GJ:] „Darf ich da dann gleich das Spielzeug aufbauen?“

[kneteeis:] „Meinetwegen.“

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Aufbauen in der Lounge.

[Berlin. Samstagmorgen.]

[Das große Mädchen war Brötchenholen.]

[GM:] „Guck mal, Mama, jetzt hat das Brötchen einen Mund!“

[folienstern:] „Stimmt. Und was machst Du jetzt?“

[GM:] „Ich schneide das Brötchen in drei Teile. Ach Mensch, das hat nicht geklappt.“

[KJ:] „Meiner!“

[GM:] „Na gut, dann kriegst Du das Brötchen.“

[Etwas später. GM:] „Guck mal, hat geklappt, in drei Teile!“


[Hamburg. Samstagnachmittag.]

[GJ:] „Darf ich jetzt gleich meine Geschenke auspacken?“

[kneteeis:] „Na gut. Meinetwegen. Ich packe inzwischen unsere Sachen aus.“

[GJ:] „Super! Ich fange mit den kleinsten an, damit ich die größten noch zum Schluss habe. Sonst bin ich nachher enttäuscht, wenn ich am Ende nur noch etwas kleines zum auspacken übrig habe.“

[kneteeis:] „Alles klar. Das klingt nach einem Plan.“


[Hamburg. Samstagabend.]

[GJ:] „Mami, mir ist kalt“

[kneteeis:] „Mir auch. Irgendwie war es in Indien wärmer. Ich gehe gleich unter die Dusche.“

[Kurz darauf. GJ:] „Mami, guck‘ mal!“

[kneteeis:] „Was denn?“

[GJ:] „Guck‘ mal!“

[kneteeis:] „Wie? Ach, Du hast Dich warm angezogen. Willst Du auch mit Mütze und Handschuhen ins Bett gehen?“

[GJ:] „Darf ich?“

[kneteeis:] „Meinetwegen.“

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Warm angezogen.

[Hamburg. Sonntagmorgen.]

[kneteeis:] „Was möchtest Du denn zum Frühstück?“

[GJ:] „Kannst Du einen French Toast machen? Wie im Hotel?“

[kneteeis:] „Das kann ich versuchen. Warte, ich gucke mal nach einem Rezept…“

[Kurz darauf. kneteeis:] „Dein French Toast ist gleich fertig!“

[GJ:] „Hmmm. Der schmeckt schon fast wie im Hotel. Es fehlt nur noch etwas mehr Zimt.“

[kneteeis:] „Mehr Zimt? Kein Problem. Hier, bitte.“

[GJ:] „Ah! Jetzt schmeckt er genauso wie im Hotel!“


[Hamburg. Sonntagvormittag.]

[kneteeis:] „Wollen wir jetzt den Apfelkuchen für die Familiengeburtstagsfeier heute nachmittag machen?“

[GJ:] „Au ja! Du liest vor, ich mache, was da steht.“

[kneteeis:] „Okay. Zuerst den Teig. Mehl, Zucker und dann die Butter in kleinen Stückchen.“

[GJ:] „Guck‘ mal, wie schön die Butterstückchen werden! Ganz dünn.“

[Etwas später. kneteeis:] „So, jetzt: ‚Äpfel schälen und in dünne Scheiben schneiden‘.“

[GJ:] „Ich schneide die Äpfel! Guck‘ mal, wie dünn die Scheiben sind.“

[kneteeis:] „Wow. Omi wäre stolz auf Dich. Die mochte auch immer am liebsten ganz dünn geschnittenes Obst oder Gemüse.“

[Etwas später. kneteeis:] „Jetzt musst Du die Füllung auf den Teig löffeln und gut verteilen..“

[GJ:] „Mache ich. Das sieht schon richtig aus wie gefüllter Apfelkuchen.“


[Berlin. Sonntagmittag.]

[Beim Mittagessen. folienstern:] „Beeilt Ihr Euch ein bisschen? Wir wollen doch gleich los, damit wir rechtzeitig zur kleinen Hexe kommen!“

[KM:] „Ich möchte noch was trinken. [holt sich Milch] Und heute ist Blubbertag! Ich blubbere jetzt.“

[folienstern:] „Wow, das sind ja riesige Blubber, die Du da machst!“

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[folienstern:] „So, seid Ihr fertig?“

[GM, KM:] „Ja. Wir gehen schaukeln, bis Du kommst.“

[KM:] „Mama, meine Jacke geht dauernd wieder auf!“

[GM:] „Ich mach sie Dir zu.“

[KM:] „Ist die auch schon so aufgegangen, als sie noch Deine war?“

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Die Jacke geht auf.

[folienstern:] „Der Bus kommt erst in fünf Minuten. Ihr könnt noch kurz auf den Spielplatz“

[KM, GM:] „Au ja!“

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Spielplatz.

[KM:] „Meine Jacke geht schon wieder auf!“


[Hamburg. Sonntagnachmittag.]

[GJ:] „Wo bleiben die denn alle?“

[kneteeis:] „Die kommen bestimmt gleich.“

[Es klingelt. kneteeis:] „Machst Du bitte auf?“

[GJ:] „Das ist Opi!“

[kneteeis:] „Wie schön!“

[Etwas später. kneteeis:] „So, jetzt sind fast alle da. Möchtest Du jetzt nochmal Kerzen auspusten?“

[GJ:] „Ja!“

[Etwas später.]

[GJ:] „Können wir jetzt probieren, ob der kleine Willi mit den Luftballons fliegen kann?“

[kneteeis:] „Ich glaube, der ist zu schwer.“

[Opi:] „Wir müssen nur genügend Luftballons nehmen.“

[kneteeis:] „Vor zwei Jahren hattet Ihr mal versucht, ob die Luftballons das kleine Mädchen tragen, aber das hat nicht geklappt.“

[GJ:] „Der kleine Willi ist aber viel kleiner.“

[Opi:] „Also mit vier Luftballons reicht es schon mal nicht.“

[Die kleine Cousine vom großen Jungen:] „Da sind noch mehr!“

[GJ:] „Das reicht immer noch nicht!“

[Kurz darauf. Opi:] „Jetzt fliegt er! Mit acht Ballons!“

[GJ:] „Foto! Foto!“

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Willi Wiberg hebt ab.

* Für diejenigen, die unserem Blog nicht regelmäßig folgen: Der große Junge (GJ) lebt mit seiner Mutter (kneteeis) in Hamburg; das große Mädchen (GM) und das kleine Mädchen (KM) leben mit dem kleinen Jungen (KJ), ihrer Mutter (folienstern) und ihrem Vater in Berlin. In den Hamburger Frühjahrsferien waren kneteeis und der große Junge in Südindien und sind an diesem Samstag auf dem Rückweg. Alle Projekte, Produkte oder Veranstaltungen, die wir namentlich nennen oder verlinken, erwähnen wir, weil wir sie gut finden; wir erhalten dafür keinerlei materielle Vorteile.

… wie immer gibt es weitere Wochenendblogs mit mehr und weniger Bildern bei Susanne Mierau in ihren Blog ‚Geborgen Wachsen‘.

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