immer noch ferien

[Hamburg*. Samstag Vormittag.]

[Opi:] „Oh, es regnet gerade nicht. Wollen wir schnell etwas im Garten machen?“

[GJ:] „Au ja! Darf ich die Stöcke in den Häcksler schieben?“

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Hamburg. Häcksler.

[Etwas später. Es regnet wieder. GJ:] „Dann mache ich jetzt noch einen Flugplan.“

[Opi:] „Wohin fliegen wir denn?“

[GJ:] „Das siehst Du gleich…“

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Hamburg. Flugplan.

[Hamburg. Samstag Mittag. Der große Junge und sein Opi fahren in die Stadt zu den Feierlichkeiten rund um das Nordkirchenschiff und machen vorher noch einen Spaziergang durch die Stadt.]

[Opi:] „So, jetzt essen wir erst noch etwas, sonst sind wir nachher total ausgehungert.“

[GJ:] „Au ja!“

[Opi:] „Ich nehme eine Quiche. Und Du?“

[GJ:] „Eine Quietsche? Toll! Ich nehme Käsespätzle.“

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Hamburg. Im Restaurant.

[Etwas später. Der große Junge betrachtet Basteleien zu Fluchtgeschichten aus der Bibel.]

[GJ:] „Was soll das denn sein?“

[Opi:] „Das sind Geschichten von Leuten die flüchten aus der Bibel. Hier zum Beispiel die Hebräer auf der Flucht vor den Ägyptern. Und da Jesus auf der Flucht.“

[Etwas später. Der Kinderchor sing. GJ:] „Oh, die singen das Lieblingslied von Omi!“

[GJ singt mit:] „Geh‘ aus mein Herz…“

[GJ:] „Opi, dann können wir nachher ja Omi gleich davon erzählen, wenn wir beim Grab vorbeifahren.“

[Noch etwas später. Die Bischöfin verteilt Segensbänder. Opi:] „Willst Du das um Dein rechtes Handgelenk machen? Weil Du ja Linkshänder bist?“

[GJ:] „Hmhm.“


[Berlin. Sonntag Vormittag.]

[GM:] „Oh, der kleine Junge hat seine Milch umgekippt. Aber nicht mit Absicht.“

[Vater:] „Dann holt mal einen Lappen!“

[KM:] „Wir können das auch abschlecken.“

[GM:] „Auja!“

[Alle Kinder schlürfen die Milch auf.]

[KM:] „Vom Tisch schmeckt das nicht lecker.“

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Berlin. Milch vom Tisch (schmeckt nicht).

[GM:] „Mein Ei ist noch fast flüssig. Ich hol mal eine Schale.“ [holt Schale]

[GM:] „Och Menno, Mama, jetzt ist der Toast zu dunkel. Dann kratz‘ ich das ab.“

[KJ:] „Au will!“

[folienstern:] „Großes Mädchen, jetzt isst der kleine Junge Dein Ei!“

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Berlin. Frühstück.

[Berlin. Nach dem Frühstück.]

[folienstern:] „So, jetzt räumen wir noch ein bisschen auf, bevor unsere Freunde kommen.“

[KJ:] „Au will!“

[Der kleine Junge hilft Staubsaugen.]

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Berlin. Saubermachen.

[KM:] „Mama, jetzt möchte ich wieder mit meinem Teig was machen.“

[folienstern:] „Okay – erst müssen wir aber die Fläche abräumen.“

[Das kleine Mädchen räumt ab und arbeitet mit seinem Teig.]

[KM:] „Ich mache jetzt hier Fäden. Ganz dünne. 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10 hab ich schon. Jetzt kommt der elfte. Und wenn ich fertig bin, räume ich auf.“


[Hamburg. Sonntag. Der große Junge und sein Opi sind wieder in der Stadt, um am Abschlussgottesdienst vom Nordkirchenschiff (s.o.) teilzunehmen.]

[Opi:] „Guck‘ mal, der Bus kommt viel später, als wir eigentlich dachten. Wollen wir inzwischen die Schiffe angucken?“

[GJ:] „Au ja!“

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Hamburg. Landungsbrücken.

[Hamburg. Sonntag Mittag.]

[Opi am Telefon zu kneteeis:] „Wir fahren jetzt am Überseequartier los!“

[kneteeis:] „Okay – wenn Ihr kommt, sind die Fischnuggets fertig. Dann können wir nach dem Essen besprechen, was wir für nächsten Samstag noch alles planen müssen.“

[Etwas später beim Essen. GJ:] „Mama guck‘ mal!“

[kneteeis:] „Oh, toll! Ich mache ein Foto für den Blog!“

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Hamburg. Teller – dekoriert.

[kneteeis:] „Großer Junge, kannst Du bitte in der Küche nachzählen, wieviele Kinderteller und -becher wir haben?“

[GJ:] „Gleich…“

[Etwas später kommt der große Junge aus der Küche zurück. GJ:] „Wir haben zwölf Teller, zwölf Becher und zwölf Gabeln.“

[kneteeis:] „Toll, danke.“

[Etwas später. kneteeis geht in die Küche:] „Oh – jetzt sehe ich, wie Du gezählt hast. Warte – davon möchte ich auch noch ein Foto machen…“

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Hamburg. Geschirr & Besteck, gezählt.

[Berlin. Sonntag Nachmittag.]

[folienstern:] „Oh je, schnell, großes Mädchen!“

[GM:] „Was denn?“

[folienstern:] „Schnell, der Buggy weht von der Terrasse! … Zu spät!“

[GM, KJ:] „Oh…“

[Berlin. Sonntag Abend.]

[folienstern:] „Oh, das kleine Mädchen und der kleine Junge sind eingeschlafen. Großes Mädchen, wollen wir uns auf die Terrasse setzen und das Sushi aufessen?“

[GM:] „Oh ja.“

[Etwas später.]

[folienstern:] „Oh, das Sushi auf Deinem Teller sieht ja hübsch aus. Darf ich das für den Blog fotografieren?“

[GM:] „Ja – warte. So, jetzt: leer, mit meinem Finger statt Fisch drin!“

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Berlin. Spezialsushi.

* Für diejenigen, die unserem Blog nicht regelmäßig folgen: Der große Junge (GJ) lebt mit seiner Mutter (kneteeis) in Hamburg; das große Mädchen (GM) und das kleine Mädchen (KM) leben mit dem kleinen Jungen (KJ), ihrer Mutter (folienstern) und ihrem Vater in Berlin. Die Berliner sind gerade aus Schweden zurück, wo sie die erste Sommerferienwoche verbracht haben; der große Junge war in dieser Woche bei seinem Opi (dem Vater von folienstern und kneteeis) zu Besuch. Alle Projekte, Produkte oder Veranstaltungen, die wir namentlich nennen oder verlinken, erwähnen wir, weil wir sie gut finden; wir erhalten dafür keinerlei materielle Vorteile.

… und wie immer gibt es weitere Wochenendblogs mit mehr und weniger Bildern heute Abend ab etwa 21 Uhr bei Susanne Mierau in ihren Blog ‚Geborgen Wachsen‘.

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