new york, new york

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[New York. Die Mutter des großen Jungen hat eine zweitägige Sitzung in New York, deren Termin zum Glück mitten in die Hamburger Schulferien fällt. Der große Junge und seine Mutter sind deshalb für eine Woche in New York.]

[Chelsea. Sonniger, warmer Nachmittag.]

[Mutter:] „Komm‘, bei dem tollen Wetter gehen wir raus. Es gibt da diesen Weg auf einer alten Zugstrecke, sozusagen im ersten Stock über den Häusern. Und auf dem Rückweg gehen wir einkaufen.“

[GJ:] „Gibt es da auch Pokémon?“

[Mutter:] „Ich denke schon. Hier gibt es bestimmt auch welche, die es in Deutschland nicht gibt.“

[GJ:] „Au ja!“

[Im Whole Foods.]

[GJ:] „Guck mal, die haben das Gemüse aber schön gestapelt.“

[Mutter:] „Oh ja! Aber wie soll man da etwas rausnehmen?“

[GJ kommentiert beim Blogschreiben:] „Man muss immer von oben etwas rausnehmen.“


[7th Avenue. Regnerischer Tag.]

[Mutter:] „Heute wollen wir zum Central Park. Wollen wir die U-Bahn nehmen, oder wollen wir laufen?“

[GJ:] „Ich möchte laufen. Dann können wir noch ein paar Eier ausbrüten und Cubone-Candy sammeln.“

[Am Times Square. Der große Junge und seine Mutter begegnen als Disney-Figuren verkleideten Personen, die dem großen Jungen zuwinken und Fotos machen wollen.]

[GJ:] „Die mag ich nicht.“

[Mutter:] „Ja, die sind etwas unheimlich. Finde ich auch.“

[GJ:] „Nee – ich finde das nur einfach nicht schön.“

[Der große Junge summt die Arie des Vogelfängers aus der Zauberflöte.]

[Mutter:] „Was singst Du denn da?“

[GJ:] „Ich habe gemerkt, dass die verkleideten Leute nicht kommen, wenn ich die Zauberflöte singe. Deshalb singe ich das jetzt.“

[Mutter:] „Oh prima. Das ist ein guter Trick.“

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Central Park (Suchbild – der große Junge läuft da irgendwo herum).

[Central Park. Sheep Meadow.]

[GJ:] „Oh, was für eine tolle große Wiese! Kann ich da herumlaufen?“

[Mutter:] „Ja, klar. Ich setze mich hier hin und gucke zu.“

[GJ:] „Guckst Du auch nach den Pokémon?“

[Mutter:] „Okay.“


[Battery Park. Sehr regnerischer Tag.]

[Mutter:] „Ach, wie gut, dass wir an so einem regnerischen Tag zur Freiheitsstatue fahren. Jetzt ist gar keine Schlange bei der Sicherheitskontrolle.“

[GJ:] „Wieso ist denn hier eine Sicherheitskontrolle?“

[Mutter:] „Das ist wie beim Flugzeug, damit niemand etwas Gefährliches auf das Boot oder auf die Insel schmuggelt.“

[GJ:] „Aber wir haben doch nichts Gefährliches dabei. Das heißt, uns müssten die eigentlich gar nicht kontrollieren.“

[Später auf dem Boot. Mutter:] „Puh, bei dem Wetter steigen wir am besten gar nicht aus, sondern gucken nur vom Boot aus.“

[GJ:] „Kann ich gucken, ob hier Pokémon sind?“

[Mutter:] „Auf dem Wasser?“

[GJ:] „Klar – Wasser-Pokémon!“

 

[Am Anleger von Liberty Island. GJ:] „Mama, da sind zwei Gyms! Können wir aussteigen? Ich möchte da kämpfen! Bitte!!!“

[Mutter:] „Na gut. Wir haben ja zum Glück einen Schirm dabei.“

[Der große Junge und seine Mutter steigen aus, machen auf dem Spaziergang rund um die Freiheitsstatue schöne Bilder, jagen mehrere Pokémon, und der große Junge gewinnt zwei Kämpfe an der Arena am Flaggenmast.]

[Mutter:] „Wie gut, dass Du doch aussteigen wolltest – das war eine prima Idee von Dir. Sonst hätten wir jetzt nicht so schöne Bilder machen können!“

[GJ:] „Da musst Du Dich bei den Pokémon bedanken!“

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„Where liberty is, there is my country.“ (Benjamin Franklin)

… und mehr Familien-Wochenendberichte mit noch mehr Bildern gibt es wie immer bei Susanne Mierau auf ihrem Blog „Geborgen Wachsen“.

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