muster im milchreis

am

[Momentaufnahmen familiärer Esskultur in einer ganz normalen Nach-Weihnachtswoche]

[GJ:] „Mami, können wir bitte Milchreis kochen? Wir hatten sooooo lange nichts Süßes. Bitteee!!!“

[Mutter kocht Milchreis.]

[GJ:] „Machst Du Apfelkompott dazu? Pflaumen mag ich nicht, und Milchreis ohne Obst dazu ist kein richtiger Milchreis.“

[Mutter kocht Apfelkompott.]

[GJ:] „Ich möchte das Apfelkompott so aber nicht. Das kann man auch kochen, ohne es zu pürieren. Gib‘ mir nicht so viel. Neeeiiiin, nur einen WINZIG KLEINEN Löffel!“

[Mutter:] „Was machst Du denn da?“

[GJ:] „Ich muss den Milchreis gut verrühren, sonst schmeckt er nicht.“

[GJ:] „Ich möchte eine Scheibe von dem Schwarzbrot. Und Käse. Ich schneide das Brot und den Käse in kleine Stücke. Und dann lege ich die Stücke in einen Kreis. Und noch ein Stück in die Mitte. Alle müssen gleich groß sein und genau im gleichen Abstand liegen. Eins, zwei, drei, vier… – acht Stücke. Guck‘ mal, wie gut das aussieht!“

[GJ beisst von einem Stück Brot einen Happen ab]

[GJ:] „Und jetzt bin ich satt.“

[Zu Silvester gibt es Raclette. GJ legt ein Gesicht aus den Zutaten.]

[GJ:] „Das stecke ich jetzt in den Grill. – Mama, das möchte ich jetzt nicht aufessen. Das ist sooooo schön geworden!“

[Mutter:] „Darf ich das aufessen?“

[GJ:] „Ja, darfst Du.“

[Mutter isst Gesicht auf.]

Frohes Neues Jahr!


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