dezember: auf dem weg ins neue jahr

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[Hamburg*. Im Laufe des Dezembers.]

[BB:] „In der Staatsoper waren im Dezember ja echt noch tolle Premieren jetzt zu Jahresende…“

[BB:] „… vor allem Ruslan und Ludmila war großartig, das sollten ganz viele Leute sehen. Nicht nur wegen der U-Bahn. Und ‚Romantic Evolution/s‘ auch, beide Teile!“

[kneteeis:] „Ja, fand ich auch!“


[Hamburg. Anfang Dezember.]

[kneteeis:] „Oh, guck‘ mal: Facebook hat mich daran erinnert, dass Du mir vor ein paar Jahren mal einen Adventskalender gebastelt hattest!“

[BB:] „Oooooh, süß! Aber unsere Kalender dieses Jahr sind auch gut.“

[kneteeis:] „Ja. Besonders der EXIT-Kalender ist cool dieses Jahr!“


[Zwischen Hamburg und Wien. Mitte Dezember.]

[kneteeis:] „Sehr cool ist das hier im Schlafwagen!“

[BB:] „Ja! Das war doch eine gute Idee von mir, dass wir mit dem Zug nach Wien fahren, oder? Und dann weiter nach Prag und von da aus nach Berlin…“

[kneteeis:] „Absolut!“

[BB:] „Das einzige, was nicht so toll ist: Es zieht hier so! Guck‘ mal, wie der Esel fliegt!“


[Wien. Mitte Dezember.]

[kneteeis:] „Oh, guck‘ mal: Hier ist ein römisches Museum! Wollen wir das ansehen?“

[BB:] „Meinetwegen. Und später dann ins Haus der Musik, okay?“

[Wien. An einem anderen Tag.]

[kneteeis:] „Heute gehen wir ins Kunsthistorische Museum, okay?“

[BB:] „Okay. Das ist in die Richtung vom Musikverein, wo wir gestern im Konzert waren. Da können wir die Straßenbahn nehmen.“

[Wien. An einem anderen Tag.]

[kneteeis:] „Heute fahren wir nach Schönbrunn. Unsere Freundin meinte ja, dass da ein schöner Weihnachtsmarkt ist.“

[BB:] „Okay. Aber wir gehen nicht ins Schloss. Ich mag Schlösser nämlich nicht so gerne wie der kleine Junge aus Berlin…“

[Etwas später. BB:] „Oh, da ist das Palmenhaus! Da können wir reingehen!“

[Noch später. kneteeis:] „Jetzt bin ich gespannt auf das ‚Maria Theresia‘-Musical…“

[Und noch später. BB:] „Das war zu 60% aus Hamilton abgekupfert! Und ganz ohne das zu sagen! Unglaublich!“

[Wien. An einem weiteren Tag.]

[BB:] „Gehen wir jetzt noch ins Sigmund-Freud-Museum, ehe wir zum Bahnhof müssen?“

[kneteeis:] „Klar. Das ist ja fußläufig von hier!“


[Wien / Prag. Im Dezember.]

[BB:] „Das Essen hat mir unterwegs sehr gut gefallen. Vor allem die Kaffeehäuser in Wien. Und das Wiener Schnitzel.“

[kneteeis:] „Und der Weihnachtsmarkt in Prag mit Prager Schinken und Haluški!“


[Prag. Mitte Dezember.]

[BB:] „Unser Hotel ist toll!“

[kneteeis:] „Aber deshalb musst Du ja nicht sofort aus Begeisterung Socken auf den Kronleuchter werfen!“

[BB:] „Sorry, das war nicht mit Absicht. Gehen wir noch kurz zur Karlsbrücke? Das ist bestimmt schön im Dunkeln.“

[kneteeis:] „Und leer!“

[Prag. An einem anderen Tag.]

[BB:] „Als erstes möchte ich ins Dvořák-Museum!“

[kneteeis:]  „Okay! Und danach ins jüdische Viertel?“

[BB:] „Klingt gut!“

[Prag. An einem anderen Tag.]

[kneteeis:] „Heute haben wir Karten für die Burg. Und abends für den ‚Barbier von Sevilla‘.“

[BB:] „Und wenn wir mit der Burg durch sind, können wir noch in diese Bibliothek gehen, die so toll sein soll, okay?“

[Prag. Auf der Burg.]

[kneteeis:] „Ich möchte auf jeden Fall das Fenster sehen, wo der Dreißigjährige Krieg angefangen hat!“

[BB:] „Das ist da, wo die laaaaange Schlange ist. Aber guck‘ mal: Die Leute fotografieren alle das Panorama von Prag und nicht das Fenster! Die wissen gar nicht, was es da eigentlich zu sehen gibt!“

[Prag. Am letzten Tag.]

[kneteeis:] „So, jetzt gehen wir noch ins Kafka-Museum. Und dann fahren wir weiter nach Berlin!“

[BB:] „Und vorher gehen wir noch einmal auf die Karlsbrücke. Morgens ist die auch leer!“


[Berlin. An Weihnachten.]

[kneteeis:] „Das war ein sehr schönes Weihnachten in Berlin mit der ganzen Familie!“

[BB:] „Ja. Gut, dass wir in die Kirche mit dem Krippenspiel gegangen sind und nicht in den Schafstall draußen!“

[kneteeis:] „Obwohl es bei Sonne draußen auch echt schön war, jedenfalls als folienstern und ich spazieren waren!“


[Hamburg. Ende Dezember.]

[BB:] „Jetzt räumen wir auf!“

[kneteeis:] „Alles klar.“

[Kurz darauf. BB:] „Oh, das ist mir weiter auseinandergegangen als geplant!“

[kneteeis:] „Macht nix. Kann man wieder zusammenklicksen.“

[Etwas später. kneteeis:] „Hm, ich dachte irgendwie immer schon, dass es nicht nötig gewesen wäre, noch ein Polizeiauto von Lego zu kaufen…

[Noch später. kneteeis:] „Ach, und guck‘ mal, was ich in dem Legohaus noch gefunden habe!“

[BB:] „Den haben wir sicherlich nicht mit Absicht so lange aufbewahrt…“


[Hamburg. Zum Jahreswechsel.]

[BB:] „Das war ein toller Nussknacker an Silvester!“

[kneteeis:] „Fand ich auch. Klasse Besetzung!“

[BB:] „Und definitiv eine andere Liga als das Tarzan-Musical am Tag davor. Außer wenn man es nach Freud interpretiert…“

[kneteeis:] „Und ‚L’elisir d’amore‘ war auch toll.“

[BB:] „Ja. Und es war toll, dass so viele junge Leute da waren!“

[Hamburg. An einem anderen Tag.]

[BB:] „Heute koche ich! Es gibt drei Gänge.“

[kneteeis:] „Prima, sehr gerne!“

[Hamburg. Nach Neujahr.]

[kneteeis:] „Es hat geschneit! Bei mir im Zimmer war es so hell, dass ich dachte, ich hätte verschlafen!“

[BB:] „Super! Dann können wir nachher einen Schneemann bauen!“


[Berlin, Dezember 2025. folienstern:]

„Das war jetzt etwas seltsam, so mitten im Advent erst nach Hause zu kommen …“

[K2, Vater:] „Wir haben jedenfalls die Krippen aufgebaut.“

[K1:] „Ihr hattet fast alle länger Ferien als ich!“

[K3:] „Und ich möchte noch mehr Ferien. Zum Chillen.”

[folienstern:] “Und ein bisschen Kunst gab es auch.”

[K3:] “Laaaaangweilig. Und Braille ist mir zu kompliziert. Aber der Spielzeugladen war toll!”


* Für diejenigen, die unserem Blog nicht regelmäßig folgen: Der große Junge (GJ, oder BB für Big Boy) lebt mit seiner Mutter (kneteeis) in Hamburg; das große Mädchen (K1) und das kleine Mädchen (K2) leben mit dem kleinen Jungen (K3), ihrer Mutter (folienstern) und ihrem Vater in Berlin (wobei K1 seit Ende Januar 2023 zu Schulzeiten in einem Internat in Süddeutschland ist). Seit September 2024 posten wir hier jeweils an einem Wochenende zum Monatswechsel ein „Best Of“ dessen, was nicht mit Absicht passiert ist. Alle Projekte, Produkte oder Veranstaltungen, die wir namentlich nennen oder verlinken, erwähnen wir, weil wir sie gut finden; wir erhalten dafür keinerlei materielle Vorteile.

Noch mehr Wochenenden mit mehr oder weniger Bildern gibt es bei den Großen Köpfen!

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