[Hamburg*. Freitagabend.]
[kneteeis:] „Hm, die ‚Glasmenagerie‘ hat mir wieder sehr gut gefallen! Wie schön, dass es neulich dieses Sonderangebot von der Staatsoper gab. Sonst hätte ich wahrscheinlich nicht noch ein Mal Karten gekauft.“
[GJ:] „Ich fand’s auch schön. Nur die Musik ist etwas eintönig auf Dauer.“
[kneteeis:] „Das stimmt. Philip Glass halt. Welche Tänzer:innen haben Dir denn heute am besten gefallen?“
[GJ:] „Ist doch klar: Der Junge aus meiner Klasse, der den jungen Tom getanzt hat!“

[Berlin. Samstagmorgen. Sehr früh.]
[folienstern:] „Iiiiih, eine der Katzen hat eine Ratte angeschleppt! Bäh! Dann wissen wir jetzt wenigstens, dass wir im winter kein Problem mit Ratten haben. Eklig ist es trotzdem!“

[Etwas später. folienstern:] „Grmpf. Schlaflosigkeit finde ich eine doofe Nebenwirkung von Cortison. Aber dafür macht das Essen so richtig Spaß, seitdem wir die Hacks von der Glucose Revolution befolgen, wie man Zuckerspitzen vermeidet!“

[Hamburg. Samstagmorgen.]
[GJ:] „Kannst Du die Wasserflasche aufmachen, bitte?“
[kneteeis:] „Klar – oh nein! Das war nicht mit Absicht!“
[GJ:] „Warte, ich mache ein Foto!“

[GJ:] „Wir müssen dran denken, dass die Uhr bei Karstadt nachgeht. Sonst verpasse ich die U-Bahn!“
[kneteeis:] „Stimmt. Wegen der Uhr geht jetzt das ganze Viertel neun Minuten nach!“


[Kurz darauf. kneteeis:] „Jetzt trinke ich erstmal einen Kaffee beim ‚Third Room‘. Da scheint gerade die Sonne so schön.“

[Berlin. Samstagvormittag.]
[folienstern:] „Oh, meine DickFrancis Bücher sind angekommen! Dann kann ich jetzt im „grünen Zimmer“ auf der Terrasse sitzen und lesen! Und überall blüht es!“





[KJ:] „Guck mal Mama! Ich habe das Wimmelbuch mit meinem Namen gefunden, dass mir meine Patentante mal geschenkt hat! Machen wir das zusammen?“
[folienstern:] „Klar! Oh, guck mal! Wenn man alle Zahlen findet, gibt es einen geheime Botschaft!“

[Hamburg. Samstagvormittag.]
[GJ per Messenger:] „Ich war zu schnell! Ich gehe jetzt noch in Planten un‘ Blomen spazieren!“
[kneteeis:] „Oh wie schön!“






[Unterdessen zuhause. kneteeis:] „Na, die Kalenderblätter haben ja dieser Tage wieder einen Run!“


[Hamburg. Samstagnachmittag.]
[kneteeis:] „Also: Das Buch, das das große Mädchen letzte Woche zur Konfirmation geschenkt bekommen hat, lohnt sich wirklich. Eine coole Idee für eine Geschichte, und sehr spanennd!“

[Berlin. Samstagabend.]
[KM:] „Darf ich mich mit der Kinderschminke schminken?“
[KJ:] „Und schauen wir dann noch zusammen einen Märchenfilm?“
[folienstern:] „Klar! Außerdem bin ich neugierig, was das große Mädchen gerade in Paris mit der Oma macht! Ich glaube, heute waren sie in Versailles!“

[Hamburg. Samstagabend.]
[GJ:] „Oh, Du bist ja mit den Krümelmonstergesichtern richtig weit gekommen!“

[Etwas später. kneteeis:] „Wollen wir jetzt noch die neue Blume einpflanzen?“
[GJ:] „Oh ja! Ich komme!“


[Berlin. Sonntagmorgen.]
[folienstern:] „Wieder so früh! Dann probiere ich jetzt mal die Schokoladen-süßkartoffeltorte, für die ich gera ein Rezept gefunden habe!“
[Etwas später. Vater:] „Ich mach mal englisches Frühtstück! Gut, dass das mit Liefern von Oda so gut geklappt hat!“
[KM:] „Lecker! Ich muss mich nur noch an die Bohnen gewöhnen. Die schmecken ein bisschen anders.“

[Hamburg. Sonntagvormittag.]
[GJ:] „Ich möchte noch etwas essen, ehe ich losgehe!“
[kneteeis:] „Okay. Was denn?“
[GJ:] „Ich nehme den Rest von meinen Tortelloni vom Italiener! Und dann setzen wir uns hinten auf den Balkon. Da scheint gerade noch die Sonne hin.“
[kneteeis:] „Hier wäre auch noch der restliche Spinat aus unserer eigenen Ernte!“
[GJ:] „Den tue ich einfach auf die Nudeln!“


[Berlin. Sonntagvormittag.]
[folienstern:] „Alle Pflanzen gekriegt! Ich mag ja das Nashorn vor der Gärtnerei!“


[Vater:] „Dann mach nur genugPausen jetzt beim Einpflanzen!“
[Deutlich später. folienstern:] „Erdbeerbeet fertig. Mit VIELEN Pausen. Und die Katzen waren auch auf der Terrasse!“





[Hamburg. Sonntagnachmittag.]
[kneteeis:] „Und? Wo wart Ihr?“
[GJ:] „Erst im Jenisch-Park und im Barlach-Haus und dann an der Elbe. Da habe ich Labskaus gegessen. Ich mag übrigens Labskaus.“
[kneteeis:] „Na prima. Ich mag auch Labskaus. Dann suchen wir mal ein Rezept und machen das demnächst selbst. Hast Du denn auch Fotos gemacht?“
[GJ:] „Oh nee – das habe ich total vergessen!“

[Berlin. Sonntagnachmittag. Besuchskind:] „Ich mag den Kuchen!“
[KJ:] „Und wir haben Blumen für Dich gepflückt!“
[folienstern:] „Die sind aber schön! Tut die mal in eine Schale auf den Tisch!“


[Hamburg. Sonntagabend.]
[kneteis:] „Gleich ist das Puzzle fertig!“
[GJ:] „Ja! Ich möchte dann das letzte Stück reinlegen!“

[Etwas später. kneteeis:] „Was essen wir zum Abendbrot?“
[GJ:] „Ich habe Appettit auf etwas Süßes.“
[kneteeis:] „Was hältst Du von Pancakes? Wir haben noch Buttermlich!“



[Berlin. Sonntagabend.]
[folienstern:] „Vor drei Monaten ist meine Freundin gestorben. Der Stapel von der Read your height Challenge zur Erinnerung an sie ist im Krankenhaus ganz schön gewachsen. Und das letzte Buch, ‚The Dark is Rising Sequence‘, hatte sie gerade mit ihrer Tochter gelesen, als sie gestorben ist. Das hatte sie mir damals empfohlen. Und meine Ausgabe ist ganz wellig, weil sie mir vor über 20 Jahren in Oxford in die Badewanne gefallen ist!“

* Für diejenigen, die unserem Blog nicht regelmäßig folgen: Der große Junge (GJ) lebt mit seiner Mutter (kneteeis) in Hamburg; das große Mädchen (GM) und das kleine Mädchen (KM) leben mit dem kleinen Jungen (KJ), ihrer Mutter (folienstern) und ihrem Vater in Berlin (wobei das große Mädchen seit Ende Januar 2023 zu Schulzeiten in einem Internat in Süddeutschland ist). Alle Projekte, Produkte oder Veranstaltungen, die wir namentlich nennen oder verlinken, erwähnen wir, weil wir sie gut finden; wir erhalten dafür keinerlei materielle Vorteile.
Noch mehr Wochenenden mit mehr oder weniger Bildern gibt es bei den Großen Köpfen!
Wir sind übrigens auch auf Instagram – natürlich als @nichtmitabsicht.