februar: ausblick gen frühling

am

[Hamburg*. Anfang Februar.]

[kneteeis:] „Also, wie fanden wir jetzt Monster’s Paradise?“

[BB:] „Ganz unterhaltsam, aber eigentlich keine Oper. Dazu wurde zu wenig gesungen. Ruslan und Ludmila hat mir besser gefallen.“


[Hamburg. Im Laufe des Februar.]

[kneteeis:] „Und, wie fanden wir jetzt ‚Fast Forward‘?“

[BB: ] „Gemischt. War ja auch eine Mixed Bill. Am besten fand ich Balanchine und vielleicht noch den Mond im Wasser.“


[Hamburg. Irgendwann im Februar.]

[BB:] „Ich habe meinen Schreibtisch aufgeräumt und dabei diese Uhr und dieses Schnipp-Schnapp gefunden.“

[kneteeis:] „Willst Du die aufheben?“

[BB:] „Nee. Es reicht, wenn wir ein Foto machen.“


[Hamburg. Im Laufe des Februar.]

[kneteeis:] „Da ist ein Rezept für Dal mit Blumenkohl in der Zeitung. Das probiere ich mal aus.“

[BB:] „Okay. Aber Du weißt schon, dass ich keinen Blumenkohl mag, oder?“

[kneteeis:] „Ja. Dafür bringe ich Dir dann demnächst wieder vegetarische Frikadellen mit, so wie neulich von der Veranstaltung. Oder wir machen mal wieder Rinderfilet.“

[Hamburg. An zwei anderen Tagen im Februar.]

[BB:] „Heute mache ich mir zum Spiegelei Toaststreifen, so wie folienstern immer.“

[kneteeis:] „Ich habe uns Kuchen gekauft bei dem französischen Café, zur Abwechslung…“


[Hamburg. Mitte Februar.]

[kneteeis:] „Äh – da steht ja ein Pferd auf dem Flur? Ist etwa Karnveal?“

[BB:] „Nee. Oder: Ja. Aber das hat mit dem Pferd nichts zu tun. Ich habe das auf der Straße gefunden und mitgenommen, um es meinem Freund von der Jugendmusikschule zu schenken. Kannst Du es mir so verpacken, dass ich es gut tragen kann?“


[Hamburg. Mitte Februar.]

[kneteeis:] „Diese Woche sind auch noch die beiden Vorstellungen von der ‚Werkstatt der Kreativität‘. Nur doof, dass auch noch Streik ist – da müssen wir gucken, wie wir da hinkommen…“


[Hamburg. Ende Februar.]

[BB an kneteeis per Messenger:] „Ich bin übrigens in der Pause bis zum Elbstrand spaziert!“


[Hamburg. Ende Februar.]

[kneteeis:] „Schon wieder Ferien! Wie toll, dass das Wetter so gut wird!“

[BB:] „Ich freue mich schon auf die ganzen Zugfahrten!“

[Etwas später. BB:] „Das Frühstück reicht locker für zwei – das war eine prima Idee!“


[Amsterdam. Ende Februar / Anfang März.]

[BB:] „Können wir uns als erstes diese Kirche auf dem Dachboden angucken, von der folienstern erzählt hat?“

[kneteeis:] „Klar. Und das Rembrandthaus möchte ich auch unbedingt sehen. Das fand sie auch gut.“

[BB:] „Und dann möchte ich in den Botanischen Garten.“

[kneteeis:] „Und ich möchte ins Rijksmuseum.“

[BB:] „Und wir gehen zum Anne Frank Haus.“


[Amsterdam. Anfang März.]

[kneteeis:] „Das Hotel hat mir wirklich gut gefallen.“

[BB:] „Und gut, dass wir das Café neben dem Holocaust-Mahnmal entdeckt haben. Sonst wären wir am dritten Tag mittags sicherlich verhungert.“

[kneteeis:] „Schade nur, dass wir keine Sneaker für Dich gefunden haben. Vielleicht haben wir ja in Brüssel mehr Glück…“

[BB:] „Aber Käse haben wir gekauft. Wenn auch nicht in dem kleinen Käseladen an der Kirche…“


[Brüssel. Anfang März.]

[BB:] „Komm‘, wir machen noch einen Erkundungsspaziergang. Ich zeig Dir alles.“

[kneteeis:] „Prima Idee. Hast Du Dir schon rausgesucht, wo wir langgehen?“

[BB:] „Nee. Das mache ich einfach auf dem Weg.“


[Brüssel. Anfang März.]

[BB:] „Also heute gehen wir ins Musikinstrumentenmuseum, ins Kunstmuseum, ins Magritte-Museum und ins Stadtmuseum. Und morgen dann ins Afrika-Museum und ins Haus der Europäischen Geschichte.“

[kneteeis:] „Alles klar. Machen wir so.“

[Etwas später bei den Alten Meistern.]

[kneteeis:] „Oh, das Bild hatten Omi und Opi zuhause als Puzzle!“

[BB:] „Und das? Das auch?“

[kneteeis:] „Das auch! Wie lustig…“


[Im Zug. Anfang März.]

[kneteeis an BB per Messenger:] „Ich bin schon in Essen!“

[BB:] „Ich bin schon in London!“


* Für diejenigen, die unserem Blog nicht regelmäßig folgen: Der große Junge (GJ, oder BB für Big Boy) lebt mit seiner Mutter (kneteeis) in Hamburg; das große Mädchen (K1) und das kleine Mädchen (K2) leben mit dem kleinen Jungen (K3), ihrer Mutter (folienstern) und ihrem Vater in Berlin (wobei K1 seit Ende Januar 2023 zu Schulzeiten in einem Internat in Süddeutschland ist). Seit September 2024 posten wir hier jeweils an einem Wochenende zum Monatswechsel ein „Best Of“ dessen, was nicht mit Absicht passiert ist. Alle Projekte, Produkte oder Veranstaltungen, die wir namentlich nennen oder verlinken, erwähnen wir, weil wir sie gut finden; wir erhalten dafür keinerlei materielle Vorteile.

Der Berliner Teil wird kurzfristig ergänzt!

Noch mehr Wochenenden mit mehr oder weniger Bildern gibt es bei den Großen Köpfen!

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