#12von12 im april

1. [Hamburg*. 07:25]

[GJ:] „Mami, guck‘ mal: Ich habe in Deinem Minecraft-Haus ein Bücherregal unter die Treppe gebaut!“

[kneteeis:] „Wow, cool! Zeig‘ mal her!“

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1. Hamburg. Bücherregal unter der Treppe.

2. [Hamburg. 10:55]

[kneteeis:] „Oh, ich muss los, um den großen Jungen beim Weiherlauf anzufeuern! Die starten um 11 Uhr!“

[Kurz darauf. kneteeis:] „Wow, sind die schnell…“

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2. Hamburg. Weiherlauf.

3. [Hamburg. 11:47]

[GJ:] „Mein Laufpartner und ich haben jeder 13 Runden geschafft! Das war der bisherige Schulrekord! Und unser Klassenkamerad hat sogar 14 Runden geschaftt und den Rekord geknackt!“

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3. Hamburg. 13 Runden.

4. [Hamburg. 13:12]

[kneteeis:] „Ha – fertig. Jetzt los in die Uni zu dem Gastvortrag, den ich da halten soll.“

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4. Hamburg. Gastvortrag.

5. [Hamburg. 13:35]

[kneteeis:] „Sagen Sie sich: ‚Es macht mir Spass. Es macht mir Spass.“

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5. Hamburg. Es macht mir Spass.

6. [Berlin. 13:55]

[Cellolehrerin:] „Los, nochmal! Staccato muss Du laut spielen.“

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6. Berlin. Cello spielen.

7. [Hamburg. 16:08]

[Kollegin von kneteeis:] „Jetzt lade ich Dich zum Dank noch auf einen Kuchen ein. Was möchtest Du?“

[kneteeis:] „Hmmm… – Ich nehme Cheesecake.“

[Bedienung:] „Mit Erdbeersauce?“

[kneteeis:] „Oh ja. Mit Erdbeersauce, bitte!“

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7.  Hamburg. Cheesecake mit Erdbeersauce.

8. [Berlin. 18:00]

[KJ:] „Ich schneide mir eine Banane.“

[Vater:] „Oh. Mit der Schere??“

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8. Berlin. Banane schneiden.

9. [Hamburg. 17:36]

[GJ:] „Kann ich hier noch klettern und krabbeln?“

[kneteeis:] „Meinetwegen. Jetzt haben wir nichts mehr vor.“

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9. Hamburg. Krabbeln.

10. [Hamburg. 18:20]

[GJ:] „Du hast dieses Jahr noch gar kein Foto von den Erdbeerhäuschen gemacht!“

[kneteeis:] „Stimmt. Dabei stehen sie jetzt schon seit einer Woche.“

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10. Hamburg. Erdbeerhäuschen.

11. [Berlin. 18:30]

[KJ:] „Ich mache mir Essen. Ganz viel. Ganz alleine.“

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11. Berlin. Essen, ganz alleine.

12. [Berlin. 20:00]

[KM:] „Ich lese mir jetzt das neue Buch noch einmal vor. Aber eigentlich kann die Traurigkeit ja gar nicht vor der Tür stehen und klingeln.“

[folienstern:] „Stimmt. Aber manchmal fühlt sich das so an, dass sie einfach so reinkommt und dableiben will.“

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12. Berlin. Traurigkeit. Eine Gebrauchsanweisung.

* Für diejenigen, die unserem Blog nicht regelmäßig folgen: Der große Junge (GJ) lebt mit seiner Mutter (kneteeis) in Hamburg; das große Mädchen (GM) und das kleine Mädchen (KM) leben mit dem kleinen Jungen (KJ), ihrer Mutter (folienstern) und ihrem Vater in Berlin. Alle Projekte, Produkte oder Veranstaltungen, die wir namentlich nennen oder verlinken, erwähnen wir, weil wir sie gut finden; wir erhalten dafür keinerlei materielle Vorteile.

Wir sind übrigens auch auf Instagram – natürlich als @nichtmitabsicht.

#12von12-Blog-Beiträge sind jeden Monat verlinkt bei draussennurkaennchen, für den 12. April 2019 auf dieser Seite.

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